Coimbra-Protokoll

Vitamin D in hohen Dosen zur Behandlung von Autoimmunerkrankungen

Unsere Praxis bietet die Behandlung von Autoimmunerkrankungen gemäß dem Coimbra-Protokoll an.
Dr. Mayerhoff ist zertifizierter Protokollarzt und wurde bei Prof. Coimbra persönlich in Brasilien ausgebildet.
Er ist in das Netzwerk deutscher und internationaler Coimbra-Ärzte eingebunden.

Schon seit langem wird der Zusammenhang von Vitamin D und Autoimmunerkrankungen erforscht. Heute wissen wir, dass das Vitamin D die Funktion von über 1000 Genen in unseren Körperzellen modifiziert und dadurch u.a. der wichtigste Regulator unseres Immunsystems ist. Fehlt das Vitamin-D-Signal am Vitamin-D-Rezeptor, wird die Aktivität vieler biologischer Funktionen verändert, was zu erheblichen Störungen im Immunsystem führen kann.
Menschen mit einer Vitamin-D-Verwertungsstörung sind deshalb anfällig für zahlreiche Autoimmunerkrankungen wie Multiple Sklerose, Hashimoto Thyreoiditis, Vitiligo, Rheumatoide Arthritis, Schuppenflechte und Psoriasis-Arthritis, Morbus Crohn und Colitis Ulcerosa, Diabetes, Lupus Erythematodes, Lichen Sklerosus usw.
Aktuelle Forschungsergebnisse zeigen, dass etwa bei 20% unserer Bevölkerung eine Vitamin-D-Verwertungsstörung vorliegt. 

Die Therapie von Autoimmunerkrankungen mit hochdosiertem Vitamin D hat vor allem der brasilianische Neurologe Prof. Coimbra  erfolgreich in die praktische klinische Anwendung überführt. Mit seiner als “Coimbra-Protokoll” bekannten Therapie wurden und werden tausende von Patienten mit verschiedenen Autoimmunerkrankunegn, u.a. Multipler Sklerose erfolgreich behandelt.
Ziel der Behandlung mit hochdosiertem Vitamin D ist es, eine dauerhafte Eingrenzung des Autoimmunprozesses (Remission) zu erreichen.

Viele zusätzliche Informationen finden Sie bitte auch auf der deutschen Seite der Patientenselbsthilfe zum Coimbraprotokoll unter http://coimbraprotokoll.de/ und auf der Seite der deutschen Facebook-Gruppe unter https://www.facebook.com/groups/Coimbraprotokoll/.

Die Ursachen von Autoimmunerkrankungen

Nach Prof. Coimbra haben Menschen mit Autoimmunerkrankungen einen veränderten Vitamin-D-Stoffwechsel. Bedingt durch unsere heutigen industriellen Umweltbedingungen, erfolgt bei entsprechender genetischer Prägung die Bildung des Anti-Winterschlafhormons Vitamin D und die Signalweitergabe am Vitamin-D-Rezeptor in zu geringem Umfang. Analog zur Insulinresistenz bei Typ-2-Diabetes, liegt eine Vitamin-D-Resistenz vor. In dieser Situation kann mit normal-hohem Vitamin-D-Spiegel die Wirkung des Hormons, nämlich die epigenetische Steuerung von etwa 2000 Genen, nicht erfolgen. Die Betroffenen sind dadurch dauerhaft im Winterschlaf. 

Der Winterschlaf ist ein entwicklungsgeschichtliches Energie-Einsparungsprogramm, mit dessen Hilfe höher entwickelte Lebewesen auf der Erde Notzeiten mit wenig Nahrung überstehen können ohne zu verhungern. Unter anderem wird auch das Immunsystem in seiner Funktion eingeschränkt und unzureichend moduliert, um Energie zu sparen. Ein dauerhaft schlcht moduliertes Immunsystem macht die Betroffenen anfällig dafür, Autoimmunerkrankungen zu entwickeln. 

Wie werden Autoimmunerkrankungen mit Vitamin D behandelt?

Gemäß der über 20-jährigen Erfahrung von Prof. Coimbra kann die Behandlung einer Autoimmunerkrankung durch die tägliche Zufuhr hoher Dosen von Vitamin D erfolgen. Da die erforderlichen Dosen individiuell recht unterschiedlich sind, muss für jeden Patienten die optimale Dosis im Verlauf der Therapie angepasst werden.

Zur Ermittlung der optimalen individuellen Dosis an Vitamin D und zur Überwachung der Nierenfunktion sind periodische Bestimmungen von Laborparametern wie Parathormon (PTH), Kreatinin und Calcium im Blut und Urin erforderlich.

Patienten, die nach dem Coimbra-Protokoll behandelt werden, unterliegen einer speziellen kalziumarmen Diät mit komplettem Verzicht auf alle Milchprodukte und einer Trinkmenge von mindestens 2,5 Liter pro Tag. Abgesehen davon sind tägliche sportliche Übungen wichtig, um einem Knochenabbau entgegenzuwirken. Stressbewältigung bzw. die Vermeidung von Stress sind ebenfalls wichtige Therapiebausteine, um entzündlichen Prozessen im Körper entgegen zu wirken.

Kostenübernahme

Die Behandlung nach dem Coimbra-Protokoll wird nicht von den gesetzlichen Krankenkassen erstattet. Gesetzlich Versicherte können die Behandlung als Selbstzahler in Anspruch nehmen.

Da das Coimbra-Protokoll keine allgemein anerkannte Behandlungsmethode darstellt, gibt es auch für Privatversicherte keinen Anspruch auf die Erstattung der Behandlungskosten. Patienten mit einer privaten Krankenversicherung können die Arztkosten wie gewöhnlich zur Erstattung einreichen. In vielen Fällen werden zumindest Anteile der Behandlungskosten erstattet.

Gerne beantworten wir Ihre Fragen zur Behandlung.
Ihre Nachricht können Sie uns per E-Mail zukommen lassen an praxis@dr-mayerhoff.hamburg.

Oder kontaktieren Sie uns telefonisch unter 040 / 21 064 795 und hinterlassen Sie eine Nachricht auf dem Anrufbeantworter.

Juristischer Hinweis:
Aus rechtlichen Gründen besteht die Verpflichtung darauf hinzuweisen, dass mit den hier dargelegten Angeboten und Informationen nicht der Eindruck erweckt werden soll, es läge ein Heilversprechen zugrunde. Auch kann aus den Ausführungen nicht abgeleitet werden, dass die Linderung oder Verbesserung eines Erkrankungszustandes garantiert oder versprochen wird. Die hier dargelegten Wirkungen meiner Therapie beruhen im Wesentlichen auf den Erkenntnissen vorklinischer Studien sowie den Erfahrungen aus den von mir durchgeführten Behandlungen. Die Schulmedizin verlangt für den wissenschaftlichen Nachweis einer Wirkung regelmäßig die Durchführung placebokontrollierter Humanstudien an einer repräsentativen Anzahl von Probanden. Solche Studien liegen für die hier vorgestellten Behandlungen nicht vor. Meine Postulate sind daher nach den Maßstäben der evidenzbasierten Medizin nicht wissenschaftlich anerkannt.

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