Privatpraxis für Integrative Medizin

Dr. med. Lukas Mayerhoff

Ganzheitliche Onkologie / Biologische Krebsabwehr

Die etablierte (schulmedizinische) Krebsbehandlung verfolgt das Ziel, Krebszellen möglichst vollständig zu eliminieren. Die dafür verwendeten Methoden umfassen Operation, Chemo- und Strahlentherapie. Oft werden diese Maßnahmen kombiniert.
Zusätzliche Maßnahmen der ganzheitlichen Onkologie (oft auch als biologische oder komplementäre Krebstherapie bezeichnet), können zum einen die Wirksamkeit der Schulmedizin verstärken und zum anderen deren Nebenwirkungen reduzieren.
Ein wesentlicher Aspekt der ganzheitlichen Krebstherapie ist die Unterstützung des körpereigenen Immunsystems. Es ist wissenschaftlich erwiesen, dass bei jedem Menschen, also auch bei völlig gesunden Personen, täglich tausende von Krebszellen gebildet werden. Diese Tumorzellen werden durch das Immunsystem erkannt und zerstört. Eine nachhaltige Krebstherapie muss demnach immer auch ein möglichst optimal funktionierendes Immunsystem zum Ziel haben.

Da Chemo- und Strahlentherapien, aber auch Operationen, das Immunsystem zum Teil erheblich beschädigen, bildet die Wiederherstellung der körpereigenen Abwehr im Anschluss an eine schulmedizinischer Behandlung einen wesentlichen Erfolgsfaktor, um ein Wiederauftreten der Krebserkrankung (Rezidiv oder Tochterabsiedlungen) zu verhindern.

Die ganzheitliche Krebstherapie zielt also darauf ab

  • die Wirksamkeit schulmedizinischer Interventionen (Operation, Chemotherapie, Bestrahlung) zu erhöhen und zu ergänzen,
  • Rückfällen und Tochterabsiedlungen vorzubeugen,
  • das Immunsystem bei der Abwehr von Krebszellen zu unterstützen,
  • die Nebenwirkungen der herkömmlichen Therapien zu mildern und
  • insgesamt die Lebensqualität zu verbessern.

Um die Therapieziele zu erreichen wird, angepasst an die jeweilige Situation (Art des Tumors, Stadium der Erkrankung, Begleitumstände, individuelle Präferenzen etc.), zu Beginn der Behandlung ein individueller Therapieplan erstellt und anschließend umgesetzt.

Folgende Behandlungsoptionen kommen dabei zum Einsatz

  • tumorspezifische Labordiagnostik (z.B.Chemosensitivitätstestung)
  • Gleichstromtherapie (Galvanotherapie/ECT)
  • Infusionstherapie (Vit B17/Amygdalin, Artesunate, Vitamin C, DCA)
  • Sauerstofftherapie (IHHT)
  • Immunmodulation (Organextrakte, Thymosin-alpha, Mistel, GcMAF, Vitamin-D-Hochdosis)
  • Ernährungstherapie
  • Darmsanierung und Entgiftung
  • Kinesiologie
  • Enzymtherapie
  • orthomolekulare Medizin
  • Mitochondrientherapie
  • Parasitenbehandlung

Biologische Krebsabwehr mit der Electro Cancer Therapy (ECT)

Tumoren mit Gleichstrom behandeln

Die Electro Cancer Therapy (ECT) ist ein Verfahren zur Behandlung von Tumoren mit schwachen Gleichströmen. Sie ermöglicht eine nebenwirkungsarme Krebstherapie ohne Skalpell, Bestrahlung und Chemie.

Das Prinzip der Behandlung ist einfach: Ein schwacher Gleichstrom wird durch das Gewebe in welchem der Tumor liegt geleitet. Da Tumorzellen einen geringeren Widerstand aufweisen als gesunde Zellen, fließt der Strom, dem Weg des geringsten Widerstands folgend, durch die Tumorzellen hindurch. Der durchfließende Strom überfordert die elektrische Ausgleichsfähigkeit der Tumorzellen und verändert deren Gewebestruktur so stark, dass sie zerstört werden und untergehen. Der Widerstand gesunder Zellen ist dagegen so hoch, dass der Strom diese nicht beschädigt. 

Die ECT-Behandlung ist in der Regel nur wenig schmerzhaft und zudem nebenwirkungsarm. Hervorszuheben ist, dass mit der ECT einer Metastasenbildung präventiv entgegengewirkt wird. Ein weiterer positiver Nebeneffekt der ECT ist die Stimulation des Immunsystems. Zur Zeit wird die ECT in Deutschland, Österreich, Schweiz, Dänemark, Italien, Russland und China mit Erfolg angewendet.

Die ECT eignet sich für alle oberflächlich gelegenen, aber auch für viele tiefer positionierte Tumorarten. Ob ein bestimmter Tumor mit der ECT erfolgversprechend und sicher behandelt werden kann, muss unter Würdigung der gesamten körperlichen Situation, der Krankheitsgeschichte und eventuell vorhandener anderer Krankheiten eines Patienten jeweils individuell beurteilt werden.

 

Zur Behandung geeignet sind u.a.:

  • Hauttumoren wie Hämangiome, Basaliome, Spinaliome, maligne Melanome, Hautmetastasen
  • Brustkrebs
  • Prostatatumoren
  • Lungenkrebs
  • Weichteiltumoren
  • Bindegewebstumoren
  • Tumoren im Magen-Darmbereich
  • Isolierte Organmetastasen, z.B. Lebermetastasen

Ablauf der Therapie

Die ECT-Behandlung kann ambulant durchgeführt werden. Die Behandlungsdauer liegt in der Regel zwischen 1 bis 3 Stunden pro Sitzung. Die Dauer und der Erfolg der ECT-Therapie sind abhängig von Größe, Beschaffenheit und Lage des jeweiligen Tumors. Zur Behandlung von Hautkrebs sind meist ein bis zwei Behandlungssitzungen erforderlich. Bei tief gelegenen Tumoren können bis zu 10 Behandlungssitzungen und mehr, im Abstand von 1 bis 2-mal in der Woche, notwendig sein. Die Behandung kann entweder mit Nadelelektrodenoden (zur Behandlung oberflächlicher Tumoren) oder mit Flachelektroden (für tief gelegene Tumoren) erfolgen. Nadelelektrodenoden werden durch die Haut in die Nähe des Tumors eingebracht. Flachelektroden werden einfach von außen auf die Haut aufgelegt.

Für eine Sitzung mit Nadelelektroden wird das zu behandelnde Areal zunächst lokal betäubt. Es werden je nach Größe, Struktur und Gewebe an mehreren Stellen Elektrodenpaare angelegt. Im Falle der Anwendung von Flachelektroden werden spezielle, angefeuchtete Kompressen, die jeweils eine Elektrode enthalten, auf der Hautoberfläche an spezifischen Stellen um das Zielgebiet herum angebracht. Eine lokale Betäubung ist nicht erforderlich.
In der Folge wird schwacher Gleichstrom durch das Gewebe geleitet und zwar mit genau der Spannung, die für Tumorzellen tödlich und für gesunde Zellen unschädlich ist. Der Therapieablauf erfolgt computergesteuert und kontrolliert. Nach der Behandlung ist der/die Patient/in in aller Regel in der Lage, sich eigenständig nach Hause zu begeben.

Die Ergänzung der lokalen Tumorbehandlung mit der ECT mit weiteren Verfahren der komplementären Onkologie (Infusionstherapie, Immunmodulation, Entgiftung, Ernährungsumstellung und Darmsanierung) im Sinne einer umfassenden ganzheitlichen Krebstherapie ist meist sinnvoll. Zur Durchsührung der Therapie verwenden wir das derzeit modernste verfügbare Gerät, die ECT G8 der neuesten Generation.

Die Galvanotherapie kann begleitend zu einer schulmedizinischen Behandlung und in ausgewählten Fällen auch als primäre Behandlungsmaßnahme eingesetzt werden.

Vorteile der ECT

Die Tumorbehandlung mit Gleichstrom bietet eine Reihe von Vorteilen, u.a.:

  • Die ECT ist sowohl zur primären Behandlung von Tumoren als auch ergänzend mit anderen Methoden anwendbar.
  • Mit Hilfe der ECT können Tumorzellen mit hoher Präzision und Vollständigkeit zerstört werden, wobei das gesunde Gewebe vollständig unberührt bleibt.
  • Es treten kaum gravierende unerwünschte Nebeneffekte auf - insbesondere das Immunsystem wird nicht beeinträchtigt.
  • Auf eine Vollnarkose und Klinikaufenthalte kann in der Regel verzichtet werden, die Behandlung erfolgt ambulant.
  • Mit der ECT wird einer Metastasenbildung präventiv entgegengewirkt.
  • Die ECT wirkt immunmodulierend.

Ausschlusskriterien

Die ECT-Therapie ist nicht oder nur bedingt anwendbar bei:

  • Trägern von Herzschrittmachern
  • Trägern von Metallimplantaten (wenn diese in der Nähe des Behandlungsareals liegen)
  • Thrombosen
  • Arteriellen Verschlusskrankheiten
  • Krampfadern im Behandlungsareal
  • Schwangerschaft
  • Akuten Infektionen
  • psychischen Erkrankungen
  • Suchterkrankungen (Alkohol etc.)
  • Tumoren und Metastasen an kritischen Körperarealen

Wissenschaftlichkeit und Studienlage

Die Gleichstrombehandlung findet schon seit vielen Jahren breite Anwendung in der Medizin. Besonders in der Orthopädie, Sportmedizin und Neurologie wird sie zu Schmerzbehandlung und zur Regeneration, z.B. zur schnelleren Knochenheilung eingesetzt.
In der Onkologie dagegen ist die Anwendung des galvanischen Stroms relativ neu. In der Literatur wird die Methode synonym als ECT, Galvanotherapie, Tumor-Galvanolyse oder Electrochemical Therapy (EChT) bezeichnet.
Hinweise für die enorme Wirksamkeit der ECT wurden in diversen internationalen Studien gefunden. Links zu wissenschaftlichen Untersuchungen und Studien finden Sie bitte auf krebstherapie-beratung.com.

Ihr Weg zu uns

Um erste Fragen vorab zu klären, stehen wir für eine telefonische Vorbesprechung unter 040 / 21 064 795 gerne zu Ihrer Verfügung. Ihre Nachricht können Sie uns gerne auch per E-Mail zukommen lassen an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

Zum ersten Termin bringen Sie bitte alle Vorbefunde mit. Gemeinsam entscheiden wir dann über die nächsten Schritte.

 



Privatpraxis 
Dr. med. Lukas Mayerhoff
Rolfinckstraße 68
22391 Hamburg
praxis@dr-mayerhoff.hamburg

 

 

 

  

  040 / 21 064 795

Telefonische Vorbesprechung
Mo. - Fr. 13:00 - 14:00 Uhr

 

FAX
 

 040 / 21 073 369